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EXBERLINER 33/2005 GANYMED BRASSERIE (photo above) This is a serious french brasserie proudly sitting on the banks of the Spree on the very premises of the former GDR’s elite restaurant – a stone’s throw away from Berlin’s media and government headquarters. Here, for three years now, Marseille-born chef Vincent Garcia has been offering a wide range of dishes at the confluence of traditional French and gourmet food: high-quality ingredients, professionally executed food spiced up with that little je ne sais quoi which defines the house style – often a touch of Provence, where Garcia worked for a few years. So expert great fish and the freshest seafood in town – lobster and oysters mainly. Garcia – who takes care of his customers personally – likes to boast a clientele as diverse as his menu, from next door’s construction workers to the Dalai_Lama, Queen Elizabeth, or the new Chancellor Merkel (a regular for steak tartar or a cassoulet), Guido Westerwelle (also a regular) and Joschka Fischer… only Gerhard Schröder never dropped by…at least until he lost his job. Prices range from 7,90 euros for a huge tasty Flammkuchen, and good daily lunch deals to the 45-euro exquisite plateau de fruit de mer, 20 euros for a grilled lobster or a juicy Entrecote! It’s the Borchardt of this part of town – standing and quality wise, minus the show-off and Promis.
Berliner Morgenpost Paul von Schell serviert Paul von Schell , Witwer von Hildegard Knef, betätigte sich gestern als "Hilfs-Weihnachtsmann": Bei der Feier im Restaurant Ganymed (Schiffbauerdamm) für 40 Kinder zwischen zwei und zehn Jahren aus dem sozialpsychiatrischen Zentrum des Virchow Klinikums servierte er den Kleinen Gänsebraten und half anschließend beim Verschenken liebevoll verpackter Überraschungen. Paul von Schell: "Es macht mich glücklich, wenn ich die strahlenden Augen der Kinder sehe." Das "Ganymed" lud zum vierten Mal kranke Kinder ein. Quelle: Berliner Morgenpost
ELLE Cityguide Berlin Klassiker & Kult-Treffs in Berlin Die “Ganymed Brasserie” befindet sich zentral am Schiffbauerdamm in Berlin-Mitte, zwischen Friedrichstraße und dem Berliner Ensemble. Chef de Cuisine Vincent Garcia aus Marseille kocht eine frische französische Küche. Seine Leidenschaft gilt den Früchten der Meere wie Krustentieren, Austern und Muscheln, die fangfrisch aus Frankreich angeliefert werden. Klassiker wie Cassoulet und verschiedene Chouc-routes, Steak Tartar oder Tarte Tatin kommen selbstverständlich ebenfalls nicht zu kurz. Wen trifft man hier? Businesspeople, Politiker und Schauspieler der nahen Theater. Gut, dass bis zwei Uhr nachts offen ist. Quelle: ELLE Cityguide
Prinz TOP Guide 2006 Prinz Sieger in der Rubrik: französisch Cuisine française à la bonneure. Im Sommer sitzt man très chic auf der großen Terrasse neben dem Berliner Ensemble. Zur kühlen Jahreszeit fühlt man sich im großen Schankraum wohl und gut umsorgt. Chefkoch Vincent Garcia zaubert Klassiker der feinen französischen Küche. Gebratene Entenstopfleber, Kalbsrücken mit Gnocchi und Steak Tartare. Sein Hauptgeschäft sind Meeresfrüchte: Muscheln aus der Bretagne, Krabben, Krebse und Austern in überwältigendem Angebot und ausgezeichneter Frische. Wer es mal richtig krachen lassen will, bestellt die gigantische gute „Plateau des fruits de mer“. Oder eine Fischvariation an Champagnersauce. Küche 5 von 5 Punkten Atmosphäre 4 von 5 Punkten Quelle: Prinz 2006
GATE Magazin Urban Beat - Frankreich für Tafelfreunde Eine Brasserie, was ist das? Ein anderes Wort für französische Lebensqualität. Die ersten Brasserien wurden nach dem Deutsch-Französischen Krieg von elsässischen Flüchtlingen gegründet. Als quirlige Treffpunkte, in denen verschiedene Biersorten, aber auch klassische Weine ausgeschenkt wurden. Unkompliziert und zwanglos kam das Essen auf den Teller, dabei aber von hoher Qualität und französisch inspiriert. So wie in der Ganymed Brasserie am Schiffbauerdamm. Das Restaurant hält die Tradition der ungezwungenen Tafelfreuden aufrecht. Hier erwartet ein sorgfältig gedeckter Tisch und ein exzellenter Service die Gäste. Chef de Cuisine Vincent Garcia kocht frische französische Küche mit Leidenschaft für Früchte des Meeres. Klassische französische Gerichte wie Cassoulet und verschiedene Choucroutes, Steak Tartare oder Tarte tatin kommen ebenfalls nicht zu kurz. Wer wirklich französische Qualität und inspiriert-lässige Küche sucht, ist hier richtig in der Brasserie. Nach alter Tradition. Quelle: Gate Magazin 40
Mediterrane Küche am Ufer der Spree Berlin-Gala-Menü im Juli - Spitzenkoch Vincent Garcia verwöhnt Morgenpost-Leser in der Ganymed-Brasserie Die Lebenslust der Franzosen, ihr Sinn für Genuß, der keinen Spagat zwischen deftig-ländlich und Edelcuisine kennt, sowie salziger Meeresgeschmack auf der Zunge und die Spree, in der sich die Laternenlichter spiegeln. Dies sind die Zutaten für unser Gala-Menü im Juli. Ferienstimmung zaubert mit Austern, Hummer, Champagner und Feigen ein Koch, dessen spanischer Großvater als Pirat die italienische Großmama nach Frankreich entführte. Mit ihr verkaufte der kleine Vincent Garcia in Marseille Austern auf dem Fischmarkt oder lugte in die Töpfe des elterlichen Restaurants. Vielleicht, weil dem großen Garcia in Berlin das Mittelmeer fehlt, bestückt er die Speisekarte in der Ganymed-Brasserie mit Krustentieren und Fischen aller Art. Heute richtet Garcia dort an, wo seit den 30er Jahren das nach dem Mundschenk des griechischen Göttervaters Zeus benannte Edelrestaurant Berlins Gaumen beglückt. Zu DDR-Zeiten diente es als Spitzenrestaurant der Schickeria aus Ost und West. Nach einem Amuse Bouche zum Auftakt serviert der 37jährige Austern: die Fine de Claire sind nussig-herb schmeckende Austern, die in Frankreich in Austernteichen, sogenannten "Claires", gezüchtet werden. Garcia reicht dazu eine Schalottenvinaigrette. Peter Wiese von Rindchens Weinkontor legt nach: Champagner Veuve Eugenie Bezard von Baron Albert, der zu 90 Prozent aus der hellen Pinot Meunier Traube stammt. Den zweiten Gang, gegrilltes Filet von der Dorade an Basilikumpesto mit Parmesanplätzchen, begleitet ein 2003er Gavi di Gavi Tenuta la Meirana, dessen Honig-, Haselnuß- und Aprikosennote das mediterrane Fischgericht ergänzt. Ein lauwarmer halber Hummer mit Baguette und Safran-Aioli ist der Hauptgang unseres Menüs, den wir perfekt auf den Punkt gegart mit allen Fingern genießen. Ein 2003er Chardonnay Kindenheim vom Shooting-Star der nördlichen Pfalz, Axel Neiss paßt frisch und zugleich füllig dazu. Bis hierher geht das Menü als figurfreundliche Feinschmeckervariante durch, doch gebackener Reblochon im Bayonner-Schinken-Mantel bereitet dem ein Ende: Zu den Räucheraromen des Schinkens und dem cremigen Käse empfiehlt Peter Wiese einen 2003er Vernaccia di San Gimignano, ein Toskanawein mit Barriquenote. So salzig-leicht der Austerneinstieg, so sündig-schokoladig läßt Vincent Garcia seine Menükreation enden: Die Schokoladen-Marzipan-Tarte mit den frischen Feigen und dem Grand Marnier zergeht auf der Zunge, die ein Schluck Coteaus de l´Aubance 2002 von der Loire mit Aromen von grüner Mandel und Holunder, Walnuß und Zitronenmelisse ergänzt. Quelle: Berliner Morgenpost, 26.06.2005, Corinna Schlag
Zitty Essen Trinken Tanzen Sonderheft 2005/2006 Zu Ostzeiten war die gediegene französische Brasserie die erste Adresse, wenn es darum ging, dem Westbesuch einen gewissen Lebensstandard vorzugaukeln. Die Lage direkt am Schiffbauerdamm ist auch heute noch unschlagbar. Dazu vermittelt die Küche auch bei großem Betrieb einen soliden Eindruck über dem Mittelmaß und überzeugt mit frischen saisonalen Zutaten. Viel Fisch und Meeresfrüchte stehen auf der Karte, gut ist auch der Flammkuchen. Wie leider allzu häufig in Mitte, bezahlt man den repräsentativen Charme des Ganymed mit den Getränkepreisen. Quelle: Zitty 2005/2006
Kulturradio Geschmackssache Restaurant "Ganymed - Brasserie" Französische Küche Als ich noch in Paris wohnte, war für mich das Konzept der Brasserie Teil der französischen Lebensqualität. Unkompliziert und ohne formelle Zwänge soll das Essen serviert werden, dabei aber handwerklich perfekt und zügig auf den Tisch kommen. Die Wahl soll zwischen deftig-ländlich und in einem Gang oder auch einem besonderen, verfeinerten Gericht bestehen. Genau das gibt es in herrlicher Wasserlage am Schifferbauerdamm. Deftig: perfekter Flammkuchen, Steak Tartare wie in Frankreich, Choucroute, das alles hat seinen (berechtigten) Preis von ca. 14 Euro. Man kann aber auch eine fast poetische Vorspeise wie Hummer in Rhabarberstreifen (kalt) in perfekter Ausgewogenheit von süss-salzig-sauer genießen (9 Euro). Der Fisch ist taufrisch und exzellent, das Fleisch natürlich Bio. Der Service ist freundlich, unaufdringlich und reibungslos, in Mitte wahrlich keine Selbstverständlichkeit! Die Desserts fallen ein wenig ab, ein Grand-Marnier-Parfait war zu sahnig-süß um aufregend zu sein. Auf den Wein ist absolut Verlass, ein Pouilly Fumé von der Loire zu 31 Euro war ein Gedicht und passte perfekt zu Hummer und Fisch. Wer wirklich französische Qualität und inspiriert-lässige Küche sucht und deren angemessenen Preis zahlen will, ist hier richtig. Clemens Goldberg, Kulturradio am Vormittag
PRINZ, Dezember 2004 Nouvelle Küsschen, die schönsten Restaurants in Berlin In dieser großen Brasserie ein unbeochtetes Plätzchen zu finden, ist zwar kaum möglich. Trotzdem kann man hier direkt am Spreeufer in Pariser Romantik-Flair eintauchen. Die französische Küche passt zur Einrichtung. Wer mit Hummer und Austern nicht klarkommt, bestellt von der deftigen Karte, zum Beispiel geräucherte Wurst mit Sauerkraut. Fazit: Parier Flair, ideal für frisch Verliebte. Quelle: Prinz 12/2004
Berliner Zeitung 20.11.2004 BESSER KOCHEN MIT Vincent Garcia aus dem Ganymed: Quiche mit Speck und Lauch Jedes Jahr zur Einführung des Beaujolais Primeur wird in ganz Frankreich gefeiert. Allerdings feinert man nicht den Primeur an sich, er spielt eher eine untergeordnete Rolle, sondern allgemein die Einführung des gesamten neuen Weinjahrgangs. Der Kult um den Primeur wird ohnehin eher im Ausland gemacht, weil 80 Prozent der Flaschen exportiert werden. Meine Großmutter war aber Beaujolais-Fan und hatte für die fruchtigen Aromen von Himbeere, Erdbeere und Johannisbeere eine ganz spezielle Vorliebe. Meine Beziehung zum Wein ergibt sich durch zwei ganz andere Punkte: Zum einen durch meinen Namen, denn "Vincent" ist der Patron der Winzer. Zum anderen durch meinen Geburtstag, der sich in jedem Jahr Mitte November mit dem Primeur-Stichtag überschneidet, so dass es nahe liegt, die eine oder andere Flasche Beaujolais mit Freunden zu leeren. Dazu gibt es dann eine herzhafte Quiche, etwa wie die, deren Rezept ich Ihnen heute vorstellen möchte. ZUTATEN (für 8 Pers.): Für den Mürbeteig: 250 g Mehl, 125 g Butter, 5 cl Wasser, 5 g Salz, 1 Ei. Für die Auflage: 100 g Speck, 50 g Zwiebeln, 200 g Lauch, 50 g Käse, z.B. Emmentaler. Für die Masse: 0,25 l Sahne oder Creme fraiche, 0,25 l Milch, 2 Eier, 2 Eigelb, Salz, Pfeffer und Muskat. ZUBEREITUNG: Zunächst muss der Mürbeteig gefertigt werden. Dazu das Mehl und die Butter miteinander vermengen, dann das Eigelb untermischen und gut verrühren. Anschließend Wasser und Salz in die Masse geben und zu einem homogenen Teig verarbeiten. Den Teig auf einem Blech ausrollen und stehen lassen. Nun die Zwiebel pellen und in Würfel schneiden, den Lauch waschen und in Streifen schneiden. Im Anschluss Speck, Zwiebel und Lauch in der Pfanne in Butter anschwitzen, bis sie glasig sind. Dann auf einem Sieb abkühlen und ruhen lassen. Zum Abschluss die Masse fertigen. Dazu alle Zutaten miteinander schaumig schlagen. Danach den Teig mit der Hälfte der Masse bei 100°C im Ofen ca. 10 Minuten vorbacken. Im Anschluss die restliche Masse und Auflage hinzufügen und alles mit Käse bestreuen. Die Quiche etwa 30 Minuten bei 180°C im Backofen garen. Quelle: Berliner Zeitung
PRINZ Topguide 2005 Trés chic Im exclusiven Ambiente bietet diese Brasserie französische Küche. Also gebratene Entenstopfleber, Kalbsrücken mit Gnocchi, Steak Tartare, divers Tarts und deftiges Sauerkraut. Der Choucroute-Royal-Teller kostet 18,80 Euro und macht kolossal satt. Ein Teil des Publikums besteht aus Mitte-Geschäftsleuten und Promis, die sich gerne Luxus leisten. Fazit: Pariser Flair am Spreeufer Quelle: Corinna Weidner, Prinz
Berlins Speisenkarte 2005 Die Franzosen sind ein leidenschaftliches Volk, und obwohl viele von ihnen lieber an der Seine als an der Spree das Leben genießen, haben Restaurants, Cafés und Brasserien den Charme und die Gaumenfreude aus dem Land der Revolution in die deutsche Metropole gebracht. Die Speisen sind authentisch und so frisch dass der Gast gefährdet ist, wie Zeus in heftiger Liebe zu Ganymed zu entflammen. Spätestens beim Flammekuchen entdeckt jeder eine gewisse frankophile Veranlagung, die durch ausgiebigen Weinkonsum verstärkt wird. Die Auswahl reicht vom Rivaner Landwein bis zum 97er Château Margaux und lässt sich besonders gelassen im großen Garten genießen. Quelle: Berlins Speisenkarte 2005
Die Welt am Sonntag, 12.09.2004 Bei Brecht zu Tisch-Restaurant-Tipp von Dirk Krampitz Es ist ein Haus mit Historie. Neben dem "Grand-Hotel" war das Restaurant "Ganymed" zu DDR-Zeiten die kulinarische Top-Adresse schlechthin. "Weinrestaurant mit Weltniveau", preiste sich das nach Zeus' Geliebten und Mundschenk der olympischen Göttertafel benannte Restaurant in der Werbung. Gleich neben dem Berliner Ensemble gelegen, aß Bertolt Brecht hier genauso wie Kurt Weill und viele andere Künstler der |